Bye-Bye Undercut-die 8 besten “Rauswachsen-lassen-Tipps”

Bye-Bye Undercut-die 8 besten “Rauswachsen-lassen-Tipps”

Da dachten wir, ein Undercut sei eigentlich schon wieder Schnee von gestern und der Longbob der Trend der Saison. Doch dann kam kürzlich unser Lieblingsmodel Cara Delevingne damit um die Ecke und schwupps hat sich ein neuer Schwung Mädels in meinem Bekanntenkreis zur halbseitigen Bowlingkugel inspirieren lassen. Was allerdings nur wenige Rasierminuten im Friseursalon dauert, das braucht Monate, wenn nicht sogar Jahre, um wieder rückgängig gemacht zu werden. Und ob Undercut oder nicht: Wir alle hassen diese haarigen Übergangszeiten, oder!? Deshalb hier ein paar Tipps, wie ihr diese Phase trotzdem glamourös meistert und somit auch Caras nächstem Look problemlos nacheifern könnt.

1. Haar drüber
Die naheliegendste und einfachste Lösung, wenn der Undercut nicht zu extrem ausgefallen ist: Einfach unter dem restlichen Haar verstecken! Dazu zieht ihr einen Mittelscheitel oder einen tiefen Seitenscheitel auf der nicht rasierten Seite und klappt den vollen Teil eurer Haare über den Undercut. Wer eher feines Haar hat, kann die Haare locken oder mit etwas Volumenshampoo und -schaum auflockern.

2. Farbe bekennen
Lasst euch vom Friseur eures Vertrauens beraten und die Haare inklusive des rasierten Teils so färben, dass durch Strähnchen und Lichtreflexe eine gewisse Verblendung eures Undercuts mit dem restlichen Haar entsteht. Regelmäßiges Nachfärben ist dann allerdings Pflicht!

3. Flechtkunst
Wenn ihr die restlichen Haare zum Sport oder im Sommer mal aus dem Gesicht haben wollt, dann zieht auf der dem Undercut gegenüberliegenden Seite ebenfalls einen Scheitel, der eine genauso große Seitenpartie abteilt, wie die eures Undercuts. Den oberen Mittelteil eures Haaren steckt, bindet oder flechtet ihr dann nach hinten und toupiert gegebenenfalls die Stirnpartie noch leicht an. Die Seitenpartie gegenüber der rasierten Seite hingegen möglichst straff nach hinten nehmen und je nachdem, wie lang eure rasierte Seite ist, auch diese mit etwas Haargel nach hinten frisieren, damit sie eng am Kopf anliegt.

4. Bondage-Künste
Ein tiefliegender Pferdeschwanz eignet sich perfekt zum Verdecken der rasierten Stelle. Dazu einfach eine Partie des Deckhaares locker darüber fallen lassen und dann straff nach hinten-unten wegbinden.
5. In Reih und Glied
Tut zwar anfangs super weh, aber wer schön sein will, muss bekanntlich manchmal leiden: Sobald die Haare Flecht-Länge haben, ab in den Afroshop oder – weniger schmerzfrei, aber auch weniger langanhaltend – eine Freundin fragen und lässige, seitliche Cornrows à la Heidi Klum ins Haar stylen lassen! Im Afroshop wird dazu noch oftmals Kunsthaar eingeflochten, das euren Undercut zusätzlich mimetisiert.
6. False &fabulous
Nach demselben Prinzip wie das Kunsthaar im Afroshop funktionieren natürlich Extensions. Sucht euch hier aber auf jeden Fall Profis, denn die Übergänge von Echt- zu Kunsthaar müssen beim Undercut perfekt sein. Unschöne Klebereste lassen sich bei Side-Cuts kaum ständig unter dem Haupthaar verstecken.
7. Versteckspiele
Wofür gibt es Haaraccessoires, wenn sie uns nicht in einer solchen Übergangsphase beistehen? Also ein euphorisches „Hallo“ zu Hüten, Bandanas oder den tollen Haarbändern von Pink Petwer aus unserem Onlineshop, mit deren Hilfe ihr bravurös-glamourös von rauswachsenden Flusen ablenkt!
8. Mach mal halblang
Zu guter Letzt die coolste, aber auch mutigste Lösung von allen: Ihr lasst euren Undercut ein bisschen rauswachsen und dann den Rest eures Haares einfach auf dieselbe Länge trimmen. Der so entstehende Pixie ist eine ebenso coole Statement-Frisur wie euer Undercut und wird sich dann gleichmäßig und in wenigen Monaten zum super angesagten Long-Bob, der Trendfrisur 2015, rauswachsen. Kürzer treten für langfristige Erfolge lohnt sich also in diesem Fall und ist unsere Lieblings-Lösung für den Übergang vom Undercut zur Löwenmähne.

 

Autorin: Sabrina Sylvester

Foto: Pia Scheisser

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