Via Colombia

Via Colombia

“Via Colombia” meine Freunde – nach einer langen Anreise nach Kolumbien waren wir an unserem ersten Ziel in Cartagena angekommen. Ich habe euch von meiner Reise schöne Eindrücke mitgebracht, abgesehen von der Arbeit hatten wir noch Zeit Cartagena zu entdecken und zu besichtigen. Los geht es erst mal mit unserem Trip auf die ” Isla Baru”, dort produzierten wir die Kampagne für Etirel. Es war morgens ein langer abenteuerlicher Weg bis wir auf der Insel waren mit vielen schönen Momenten, Delfine begleiteten uns bei unserer Bootsfahrt und übertrumpften sich mit ihren Kunststücken.

Aber es gab nicht nur schöne Seiten zu sehen, die Slams , Menschen die kein Strom geschweige den fließend Wasser haben und in großer Armut leben. Die wirtschaftlichen Ungleichheiten sind im ganzen Land stark ausgeprägt und kommen in einer Stadt wie Cartagena besonders deutlich zum Vorschein.

Eines morgens auf dem Weg zum Strand entdeckten wir ein kleines Hündchen nicht mal 3 Wochen alt, zwischen Müll und Dreck, ganz alleine mit einem verkrusteten Schnitt am Hals. Wir konnten das kleine Mädchen nicht zurück lassen und nahmen sie mit uns, wir gaben ihr den Namen Baru. Im Sturm eroberte sie unser Herz und es drehte sie alles nur noch um sie. Das Datenroaming wurde stark strapaziert um heraus zufinden wie wir Baru mit nach Hause bekommen können. Nach der Produktion ging es erst mal zum Tierarzt, leider kann ein Tier erst im Alter von 3 Monaten aus dem Land ausführt werden. Aber keine Sorge ihr geht es gut, die Organisation Cartagena Paws nahm sie auf und sorgt sich liebevoll um sie. Das letzte Update von Baru ist noch garnicht so lange her, sie ist fit und munter.

Erst mal ein Blick hinter die Kulissen, hier  ein paar Bilder von der süßen Baru und der schönen “Isla Baru”

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Der Job war getan und wir hatten noch genügend Zeit uns Cartagena anzuschauen, bevor die Reise weiter ging nach Bogota. Das von Stadtmauern umgebene historische bunte Zentrum ist die Seele von Cartagena. Hier fühlt man die Jahrhunderte alte Geschichte in den Straßen. Castillo de San Felipe wurde 1657 auf dem Hügel San Lazaro fertiggestellt, es ist ein einzigartiges Tunnelsystem in dem man schnell verloren gehen könnte. Früher versuchten sich die Spanier dort vor den Angriffen der Engländer zu schützten. Man hat von dort aus eine tolle Aussicht über die Stadt.

Das Zenu-Goldmuseum ist ein Besuch wert um der Kultur ein Stück näher zu kommen. Kolumbien besitzt große Rohstoffvorkommen von Kohle, Nickel, Gold, Silber, Kupfer und Smaragden.

Zum kulinarischen Angebot in Cartagena gehören auf jedenfall süße Platanos en tentacion (eine süße Kochbanane) , Reis mit Kokosnuss viel Fisch und Fleisch, Gemüse & Obst ist auch ganz oben auf der Speisekarte.

Alle Koffer wurden gepackt und unser nächstes Ziel war Bogota, die Hauptstadt Kolumbiens mit ihren 8,4 Millionen Einwohner. Hier leben Menschen die aus dem ganzen Land stammen, die Stadt ist vielseitig multikulturell und modern. Die Hauptstadt hat sich in den letzten Jahren sehr verändert und ist viel touristischer und sicherer geworden. Sonntags ist die Innenstadt autofrei und sie ist voll von Fußgänger, Fahrradfahrer und Skateboarder, dass sollte es auch bei uns geben!

In wenigen Städten können die Bewohner so schöne Landschaften genießen, der Blick in die Berge im Osten bis zum grünen Meer der Andenkordillere. Ob zum Shopping, Unterhaltung, Geschichte, Kultur, Gastronomie oder Nightlife in der pulsierenden Stadt Bogota bekommst du alles geboten.

Viel Spaß mit ein paar Eindrücken von Kolumbien, vielleicht wird es ja euer nächstes Reiseziel.

Eure Kerstin

 

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